SchädlingsbekämpferZWEIBRÜCKENJetzt anrufen
Fachkraft und Bewohner bei der Kontrolle in einem Gebäude in Zweibrücken

Mietshaus und Treppenhaus

In einem Mietshaus breitet sich Befall über Kellergänge, Steigleitungen und Treppenhaus schnell auf mehrere Parteien aus, deshalb reicht es nicht, wenn nur eine Wohnung behandelt wird.

Ein Mietshaus ist für Schädlinge ein zusammenhängendes System, keine Ansammlung getrennter Wohnungen. Mäuse laufen durch Kabelschächte und Kellerabgänge von einer Partei zur nächsten, Schaben wandern über Abflussrohre zwischen den Bädern, Bettwanzen ziehen mit dem Koffer eines Untermieters ins Nachbarzimmer. Wer nur die eigene Wohnung behandelt, verschiebt das Problem meist nur um ein paar Meter. Das gilt besonders für die Wohnblocks der fünfziger Jahre in der Innenstadt und am Fasanerieberg, wo Leitungen und Kellerflure oft noch im Originalzustand sind und viele Öffnungen ungesichert bleiben.

In Altbauten der Ortskerne von Ixheim, Bubenhausen oder Ernstweiler kommt eine zweite Schwäche dazu: gewachsene Grundrisse mit nachträglich eingezogenen Wänden, alten Holzböden und Kellern, die an Scheunen oder Nebengebäude grenzen. Dort finden Mäuse und Marder über Jahrzehnte gewachsene Lücken, die kein Bauplan mehr zeigt. In den Dorflagen im Osten und Norden, etwa Rimschweiler oder Mörsbach, kommt der Druck oft von außen: Felder und Bachläufe liegen nah, Mäuse und Ratten wandern im Herbst ins Haus, wenn es draußen kälter und trockener wird drinnen.

Für Mieter heißt das zunächst: Ein einzelnes Problem in der eigenen Wohnung ist selten wirklich einzeln. Bevor eigene Mittel aus dem Baumarkt eingesetzt werden, lohnt der Blick ins Treppenhaus, in den Keller und ein kurzes Gespräch mit den Nachbarn. Oft stellt sich heraus, dass schon zwei oder drei Parteien den gleichen Verdacht hatten, nur niemand etwas gesagt hat. Das ist der Punkt, an dem die Hausverwaltung eingebunden werden sollte, denn sie kann eine Behandlung fürs ganze Haus in Auftrag geben.

Das Entscheidende

Der erste Schritt ist immer die schriftliche Meldung an die Hausverwaltung oder den Vermieter, auch wenn nur ein Zimmer betroffen scheint. Datum, Ort der Beobachtung, Art des Schädlings, möglichst mit Foto: Kotspuren an der Sockelleiste, ein Wespennest am Rollladenkasten, dunkle Punkte auf der Matratzennaht. Diese Meldung ist keine Formalität, sie setzt die Frist für den Vermieter in Gang und ist später wichtig, falls es um Mietminderung geht. Mündliche Hinweise gehen im Alltag oft verloren, vor allem wenn mehrere Parteien betroffen sind und jeder glaubt, ein anderer habe sich schon gekümmert.

Die Kosten hängen von der Ursache ab. Liegt sie im Gebäude selbst, etwa ein undichter Kellerschacht, ein offenes Rohrende, ein Nest im gemeinsamen Dachboden, trägt der Vermieter die Kosten der Schädlingsbekämpfung, da es sich um einen Mangel an der Mietsache handelt. Liegt die Ursache klar bei einer einzelnen Partei, etwa offen gelagerte Vorräte, die Motten anziehen, oder Gepäck aus einer Reise, das Bettwanzen eingeschleppt hat, kann diese Partei die Kosten tragen müssen. In der Praxis lässt sich das oft erst nach der Untersuchung durch den Kammerjäger klar trennen, deshalb sollte diese Untersuchung vor jeder Kostenzusage stehen.

Für Mieter in Zweibrücken und den Ortsteilen bedeutet das: Ruhig anrufen, auch ohne dass die Kostenfrage schon geklärt ist. Bei der Anfahrt im Stadtgebiet fällt ohnehin nichts an, der Festpreis steht vor dem Termin fest, und wer zahlt, lässt sich meist erst nach der ersten Begehung sauber klären. Wichtig ist, dass die Meldung nicht monatelang zwischen Mieter, Nachbarn und Verwaltung hin und her geschoben wird, während sich Mäuse oder Schaben in Ruhe im ganzen Haus verteilen. Je früher ein Fachbetrieb das Ausmaß feststellt, desto kleiner bleibt am Ende der Aufwand für alle Parteien im Haus.

Blick in einen Raum eines Gebäudes in Zweibrücken
Blick in einen Raum eines Gebäudes in Zweibrücken
Schon Spuren gefunden?Ein Anruf klärt, ob Eigenarbeit reicht oder ein Termin nötig ist. Der Schädlingsbekämpfer für Zweibrücken nennt den Festpreis vor dem Termin, nicht auf der Rechnung.
Jetzt anrufen

Aus der Praxis

Der häufigste Fehler im Mietshaus: Meldungen laufen über zwei, drei Instanzen, bis der Schädlingsbekämpfer den Auftrag bekommt. Mieter meldet dem Hausmeister, der meldet der Verwaltung, die schreibt eine Mail, und drei Wochen sind vergangen. Bei Schaben oder Bettwanzen reicht diese Zeit, um von einer Wohnung in vier weitere zu wandern, besonders in Altbauten der Innenstadt mit gemeinsamen Steigleitungen. Wer die Nummer direkt an Mieter weitergibt und den Kammerjäger ohne Umweg über drei Unterschriften beauftragen lässt, spart am Ende Zeit und Aufwand für alle Parteien im Haus.

Der zweite Fehler: Nur die gemeldete Wohnung wird behandelt, Nachbarwohnungen bleiben außen vor, weil niemand die Kosten klären will. Bei Mäusen im Altbau oder Schaben im Mehrfamilienhaus ist das wirkungslos, der Befall kehrt aus der unbehandelten Nachbarwohnung zurück. Sinnvoll ist eine Begehung des ganzen Hauses vor der ersten Behandlung, auch wenn nur eine Partei etwas gemeldet hat. So sieht man, ob Keller, Dachboden oder Steigschächte ebenfalls betroffen sind, und die Nachkontrolle prüft das ganze Haus, nicht nur eine Tür.

Die ersten Handgriffe

Wer im Treppenhaus oder in der Wohnung Mäuse, Schaben oder Bettwanzen bemerkt, sollte die Hausverwaltung informieren, bevor er selbst handelt, denn in Mietshäusern betrifft ein Befall meist mehrere Parteien. Nahrungsmittel in Küche und Vorratsschrank in geschlossene Behälter umfüllen, Müll nicht offen im Treppenhaus stehen lassen, Kartons aus dem Keller nicht ungeprüft in die Wohnung tragen. Bei Wespennestern am Balkon oder Rollladenkasten das Fenster geschlossen halten und Kinder fernhalten. Fotos vom Befall und von möglichen Eintrittsstellen helfen später bei der Einschätzung durch die Schädlingsbekämpfung.

Fallen aus dem Baumarkt oder Sprühmittel gegen Schaben und Bettwanzen sollte man in Mehrfamilienhäusern besser nicht einsetzen, weil sich die Tiere sonst in Nachbarwohnungen verteilen und die eigentliche Ursache im Treppenhaus oder Keller unbehandelt bleibt. Auch Nester von Wespen oder Hornissen selbst zu entfernen ist riskant, besonders in engen Hausfluren ohne Fluchtweg. Löcher in der Kellerwand oder am Fallrohr nicht eigenmächtig verschließen, solange nicht klar ist, ob noch Tiere darin sitzen. Diese Stellen dokumentieren und dem Kammerjäger beim Termin zeigen, das spart eine zweite Begehung.

Wann Eile nötig ist

Bettwanzen im Schlafzimmer, ein Rattenbau im Hof oder ein Wespennest direkt über dem Hauseingang lassen sich nicht aufschieben, weil sich Befall in Mehrfamilienhäusern schnell über Leitungsschächte, Kellerabgänge und Treppenhaus auf andere Wohnungen ausbreitet. Auch wenn im Nachkriegsbau der Innenstadt oder in den alten Ortskernen mehrere Mieter gleichzeitig Kratzgeräusche über der Decke oder Kotspuren im Flur melden, sollte der Termin zügig stattfinden. Bei akuter Gefahr durch Wespen- oder Hornissennester in Kopfhöhe am Eingang gilt das erst recht. Unter 01579 26108-96 wird der Fall am Telefon eingeordnet und ein Termin mit Festpreis vereinbart.

Nachgefragt in der Rosenstadt

Wer zahlt die Bekämpfung im Mietshaus

Das hängt vom Einzelfall ab: Verursacht der Befall durch bauliche Mängel wie undichte Kellerfenster, trägt in der Regel der Vermieter die Kosten. Bei Verschulden einzelner Mieter, etwa durch offene Vorratshaltung, kann anders verteilt werden. Für die Beauftragung selbst ist das zunächst zweitrangig: Der Festpreis steht vor dem Termin fest, die Klärung der Kostenübernahme läuft parallel.

Muss die Hausverwaltung eingeschaltet werden

Nicht zwingend für die Erstbegehung. Mieter können den Kammerjäger direkt rufen, besonders wenn es schnell gehen muss. Für die Behandlung gemeinschaftlicher Bereiche wie Keller, Dachboden oder Hof ist die Verwaltung meist ohnehin einzubeziehen, schon wegen des Zutritts zu diesen Flächen und der Kostenverteilung unter den Parteien.

Wie informiert man Nachbarn ohne Panik

Ein kurzer Aushang im Treppenhaus reicht: welcher Schädling, welche Etage, wann die Behandlung stattfindet. Ohne Namen zu nennen. Die meisten Nachbarn reagieren gelassen, wenn klar ist, dass sich schon jemand kümmert. Wichtig ist der Hinweis, ähnliche Beobachtungen zu melden, damit betroffene Wohnungen nicht erst bei der Nachkontrolle auffallen.

Was tun bei Befall in mehreren Wohnungen gleichzeitig

Eine gemeinsame Begehung aller betroffenen Einheiten an einem Termin ist sinnvoller als getrennte Einzeltermine. So lässt sich die Ausbreitung über Steigleitungen, Kabelschächte oder Zwischenwände in einem Zug beurteilen. Die Behandlung wird dann aufeinander abgestimmt, und die Nachkontrolle deckt alle Wohnungen ab, nicht nur die zuerst gemeldete.

Mehr im Wissensteil

Die Arten aus diesem Beitrag im Einzelnen: Schaben in Zweibrücken, Mäuse in Zweibrücken und Bettwanzen in Zweibrücken. Zurück zur Übersicht: Kammerjäger Zweibrücken.

Hornissen und Wildbienen stehen unter Naturschutz. Über Ausnahmen entscheidet die untere Naturschutzbehörde der Stadt Zweibrücken, nicht der Fachbetrieb.

Anfrage aus Zweibrücken

Zur Schädlingsbekämpfung in Zweibrücken gehört die Nachkontrolle — sie steckt im Preis.

Der Schädlingsbekämpfer für Zweibrücken nennt den Festpreis vor dem Termin, nicht auf der Rechnung.

Ein Kammerjäger in Zweibrücken ist meist am nächsten Werktag da, die Anfahrt im Stadtgebiet kostet nichts.

Drei Angaben genügen. Der ausführende Fachbetrieb ruft zurück, sieht nach und nennt den Festpreis vor dem Termin.

Jetzt anrufen